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Jazz thing 81
Nummer 81
November 2009 - Januar 2010

Mali-Blues: Kouyaté, Touré & Bocoum
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07.09.2009
 
24.08.2009
 
10.08.2009

Bassekou KouyateDrei neue Alben von malischen Künstlern zeichnen sich am Horizont ab. Der Bamanan-Griot und Revoluzzer auf der Ngoni, Bassekou Kouyaté aus Segou, veröffentlicht am 4. Oktober sein zweites Album „I Speak Fula“ (Outhere/Indigo). Mit seinem Ensemble aus vier Ngonis, Perkussion und den Gesangsparts seiner Ehefrau Amy Dicko hat Kouyaté die pentatonische Musik der vierten Region Malis mit noch mehr rockiger Energie und elaborierten Arrangements als auf dem Debüt versehen, und er spannt einen Bogen vom Preis alter Herrscher bis zur Freude über Obama – unterstützt wird er dabei von Toumani Diabaté und Ali Farka Tourés Sohn Vieux.

Ein Tribut an den 2006 verstorbenen Ali Farka erweist ihm sein Zögling Samba Touré auf dem Album „Songhai Blues“ (World Music Network/Harmonia Mundi). Mit seiner Band Fondo sorgt der 41jährige mit den bewährten Mitteln wie pentatonische Gitarrenskalen, ruppige Fiedel, Kalebassen-Perkussion und Ngoni dafür, dass Alis Erblinie musikalisch weitergedeiht. Und schließlich kündigt auch Alis Schüler Afel Bocoum für Ende Oktober ein neues Werk an. „Tabital Pulaaku“ (Contrejour/Broken Silence) kommt direkt aus dem Wüstenort Niafunké zu uns. Afels Lieder, so verspricht das Management, „scheinen wie aus dem roten Lehm des schwarzen Kontinents geformt zu sein“. Wir sind gespannt.

 
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