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Jazz thing 81
Nummer 81
November 2009 - Januar 2010

blue rhythm. features

The Shin

Mísia
Buddy & Julie Miller

Dengue Fever

herbst 2009
The Shin. Alle in einem Boot
Als Jason mit den Argonauten ins Schwarze Meer einfuhr, waren seine Absichten nicht sehr friedlicher Natur. Der Gitarrist Zaza Miminoshvili und seine georgischstämmige Band The Shin aus dem Raum Stuttgart sehen den Raub des goldenen Vlies’ heute jedoch symbolisch: „Ich deute die antike Sage als Begegnung der Dynamik des Westens mit der Mystik des Ostens, das Vlies steht ja auch für das Wissen, für einen Schatz, den man im friedlichen Sinne gewinnen kann.“ Und so sitzen The Shin auf dem Cover ihrer neuen CD „Black Sea Fire“ (Jaro) in einem Boot, das sie in Anlehnung an das antike Schiff Argo getauft haben“.

Text: Stefan Franzen

 

nummer 40 . sommer 2009
Mísia. Lissabon im Koffer - das komplette Interview
Susana María Alfonso de Aguiar liebt es, in Rollen zu schlüpfen. Die geborene Nomadin lebte ganz unterschiedliche Leben: Sie wuchs im portugiesischen Porto auf, war Revuetänzerin in Barcelona, Night-Show-Sängerin in Madrid und setzte sich mit ihrem ersten Fado-Album in Lissabon zwischen alle Stühle. Seit 20 Jahren ist sie auf der Bühne die Fado-Diva Mísia — ein Weltstar, eine charmante Grande Dame, subtil, elegant, selbstironisch, poetisch. Mit ihrem Doppelalbum „Ruas“ (Straßen) verbindet sie virtuos zwei Facetten ihrer künstlerischen Identität: die Fadista und die musikalische Grenzgängerin. Entsprechend hat sie die beiden CDs betitelt: „Lisboarium“ und „Tourists“.

Interview: Ulli Langenbrinck

 

nummer 39 . frühjahr 2009
Buddy & Julie Miller. Mitten in Nashville
Buddy Miller gehört zur Spezies der sogenannten musician‘s musicians, jener Sorte Musiker, die leider nur vor allem den Eingeweihten bekannt sind. Bill Frisell hat ihn mal in Deutschland beim legendären „Century Of Song“-Festival präsentiert, zuletzt war er mit Robert Plant, T-Bone Burnett und Alison Krauss unterwegs - und schon seit Jahren versorgt er die Country-Szene von Nashville mit seinen Songs.

Text: Rolf Thomas

 

nummer 38 . herbst 2008
Dengue Fever. Cambodiana
Warum sich die Sechsmann-Band aus Los Angeles ausgerechnet nach dem von Stechmücken übertragenen Dengue-Fieber benannt hat, lässt Sänger und Gitarrist Zac Holtzman offen. Ziemlich sicher ist aber, dass sich Dengue Fever bei ihrer Namensgebung nicht am afrikanischen Sprachraum orientiert haben. Dort bedeutet „Dengue“ nämlich soviel wie Krampfanfall.

Text: Michael Loesl

 

nummer 37 . sommer 2008
Amparanoïa. Sag zum Abschied laut Adiôs“
Die spanische Band Amparanoïa empfiehlt sich nach zwölf bewegten Jahren, mehr als 700 Konzerten und sieben Plattenveröffentlichungen. Den fröhlichen Rausschmeißer liefern Amparo Sánchez und ihre Mannen mit dem DVD-Doppel-CD-Paket „Seguiré caMinando“ sowie mit ca. fünfzig Abschiedskonzerten. Katrin Wilke passte die singende Frontfrau zum Auftakt der bis Oktober dauernden „Bye Bye Tour 08“ in Madrid ab, also dort, von wo aus man einst startete und lautstark vorführte, wie Mestizo-Musik außerhalb des Epizentrums Barcelona klingt.

Text: Katrin Wilke

 

nummer 36 . frühjahr 2008
Willy DeVille. Amerikanische Romantik
Ob als großmäuliger Vorstadtlude, Mafioso, Latin-Lover, Südstaaten-Plantagenbesitzer, edler Indianer, Voodoopriester oder, wie jetzt im Booklet seiner neuen CD „Pistola“ (Eagle/edel), im piratenähnlichen Outfit — Willy DeVille hat schon viele Kostüme ausprobiert. Immer standen die Outfits ihm ausgesprochen gut und zeugten von seinem ausgesprochenem Hang zur Romantik. Der Blues-Shouter war schon immer einer, an dem sich die Geister schieden. Entweder ignoriert man DeVille, wie die meisten seiner Landsleute, oder man liebt Willy, wie es seit 20 Jahren in Europa der Fall ist. Hier werden auch die neuen Songs gefallen, wie so oft eine geniale Mischung aus amerikanischem Roots-Rock und großartigem Kitsch.

Text: Uwe Meyer

 

nummer 35 . herbst 2007
Eastenders. Pfade nach Osten
Wenn es nach Stefan Müller und Cem Buldak geht, dann liegt Europas Zukunft im Osten. Unter dem Projektnamen Eastenders orientieren sich der deutsche DJ und der Produzent türkischer Abstammung seit 2000 in Richtung Asien, Balkan und vor allem Orient, um ihren Kreationen von globaler Tanzmusik die richtige Würze zu geben. Gerade ist ihr zweites Album „Beyond The Path“ erschienen. Stefan Franzen sprach mit den beiden Kreativköpfen aus Rhein-Main.

Interview: Stefan Franzen

 

nummer 34 . sommer 2007
Ghana @ 50.
Highlife, Hiplife und die Musik der Palmwine Bars

Am 6. März 1957 wurde die Goldküste als erste Kolonie im subsaharischen Afrika ein selbstständiger Staat. Seitdem heißt das Land Ghana – in Anlehnung an das gleichnamige altafrikanische Großreich. Kwame Nkrumah hatte in langen Verhandlungen mit der britischen Kolonialmacht erst innere Autonomie und dann die vollständige Unabhängigkeit erreicht. Als eines der wenigen Länder des Kontinents hatte Ghana schon zu Kolonialzeiten eine einheimische Popmusik entwickelt: Highlife.

Text: Wolfgang König

 

nummer 33 . frühjahr 2007
Spleeniger Spielmann: Zilverzurf
„Die Aufgabe des Silversurfers, dieses Superhelden aus den Marvel Comics, ist es, im Universum herumzusurfen, bis die Menschheit von allem Bösen befreit sein wird“, erklärt Johan Zachrisson. „Diese Figur ist ein Freigeist, er kann ‚dubby things’ tun, und deshalb habe ich mir 1978 diesen Namen als Pseudonym zugelegt, mit ‚z’ freilich, um nicht das Copyright zu verletzen.“ Der 50jährige Schwede ist wahrscheinlich einer der letzten aufrechten Hippies des Musikbiz.

Text: Wolf Kampmann

 

nummer 32 . herbst 2006
Eine Insel der Träume.
Die Plattensammlung von Paul St.Hilaire

Mitten in Kreuzberg. Der West-Berliner Szenebezirk ist weder für Palmenstrände noch für rauschende Brandung oder auffällig blaue Himmel bekannt. Immerhin fließt durch das dichte Straßengewirr behäbig der Landwehrkanal. An seinen Ufern kann man ebenso gut chillen wie im Sand der Karibik — sofern man nicht von Hund oder Jogger überrannt wird. Im Umfeld des Kanals recken sich düstere Mietskasernen in den Himmel, die nicht den Vorzug des Sanierungsgebiets genießen. Was sich hinter deren Fassaden abspielt, kann man nur ahnen. Fassaden, hinter denen Menschen wohnen — und arbeiten. Einer von ihnen ist Paul St. Hilaire, und der geht keiner gewöhnlichen Arbeit nach.

Text: Wolf Kampmann

 

nummer 31 . sommer 2006
Mika Kaurismäki. Das komplette Interview
Von der Vorliebe der Finnen zum Tango wissen wir. Tummelt sich aber einer der ihren im Hoheitsgebiet von Forró, Samba und Chôro, dürfte er dort eher allein auf weiter Flur sein. Regisseur Mika Kaurismäki hat in Brasilien nicht nur Filmstoff ohne Ende gefunden, sondern auch seine zweite Heimat. Mit dem Streifen „Brasileirinho“ feiert er nun den Chôro, das älteste Musikgenre des Landes, begleitet durch einen exquisiten Soundtrack. Grund für Stefan Franzen, persönlich nachzuhaken: „Wie — und vor allem — warum haben Sie's gemacht, Herr Kaurismäki?“ Zugleich verriet der Finne Einiges über seine Zukunftsprojekte. Hier könnt ihr als Sekundärliteratur zum Artikel im Heft das gesamte Interview nachlesen.

Interview: Stefan Franzen

 

nummer 30 . frühjahr 2006
Barcelona Raval Sessions 2. Crema Catalana
Jeder treibt es musikalisch mit fast jedem in Barcelonas Mestizo-Familia. Man geht auseinander und neue oder alte Liaisons ein, inner- und außerhalb der Stadtgrenzen. Von dem Trend profitierte vor gut zwei Jahren die Compilation „Barcelona Raval Sessions“ (K Industria/Exil/Indigo). Und nun der Nachfolger, Nummer Zwei.

Text: Katrin Wilke

 

nummer 29 . herbst 2005
Einer von Vielen. Die Plattensammlung von Pierre Baigorry aka Enuff von Seeed
Berlin-Kreuzberg, ein typischer Berliner Hinterhof mit altem Fabrikgebäude, in dem heute Lofts untergebracht sind. In der ehemaligen Residenz eines großen deutschen Independent-Vetriebs schlägt heute das Herz der Reggae-Band Seeed. Deren drittes Album „Next!“ (Downbeat/Warner) klingt in sich selbst wie der Querschnitt durch eine ganze Plattensammlung, so unterschiedlich sind die Stile, Intentionen und Einflüsse, die hier wie in einem gigantischen Plattenladen zusammenfließen. Pierre Baigorry, einer der musikalischen Köpfe von Seeed, öffnet in morgendlicher Frische die Pforten zu seiner eigenen Plattensammlung.

Text: Wolf Kampmann

 

nummer 28 . sommer 2005
Cheb Balowski. Bombenstimmung
Die zehn Barcelonaer Youngster der Band Cheb Balowski, die sich mehrheitlich aus frühester Kindheit kennen und gemeinsam die Schulbank drückten, haben auch sieben Jahre nach Bandgründung und trotz musikalischer Solidität live noch immer den Anschein einer liebevoll und frisch ambitionierten Schülerband. Erweiterte Version des Artikels aus nummer 28.

Text: Katrin Wilke

 

nummer 27 . frühjahr 2005
Mercan Dede. Groovy Sufi
Mercan Dede, zwischen Montreal und Istanbul wandelnder Klangmagier, eint Sufi-Klänge, Traditionen von Balkan über Anatolien bis Indien mit relaxter DJ-Attitüde. Stefan Franzen traf ihn bei einem Heimspiel in Istanbuls musikalischem Bienenhaus Beyo'glu.

Interview: Stefan Franzen

 

nummer 26 . herbst 2004
La Chicana. Tango auf der Lauer
An verjüngenden Anstrichen mangelt es dem Tango Argentino derzeit wirklich nicht. Piazzolla-Phrasen gepaart mit coolen Beats tönen einem aus so manchem Club entgegen, die Elektronik hat Einzug in die Tangorhythmik gehalten. Doch wie hört sich's an, wenn man nicht nur die Fassade schminkt, sondern zur Innovation tief in das Mark des Genre Tango eindringt? La Chicana aus Buenos Aires, das Band-Unikat um den Gitarristen und Schreiber Acho Estol und die Sängerin Dolores Solá liefert die Antwort.

Das Interview der Nummer 26 online in voller Länge.

Interview: Stefan Franzen

 

nummer 25 . sommer 2004
Yerba Buena. New York Krauts
Wie bei einem Casting für einen Independent-Film hätte Andrés Levin 'Yerba Buena' zusammen gewürfelt und versucht, aus jedem der sehr individualistischen, aus verschiedensten musikalischen Ecken kommenden Mitglieder das Beste herauszuholen.

Text: Katrin Wilke

 

nummer 24 . frühjahr 2004
17 Hippies. Anarchie zwischen Provinz und Exotik
Kiki Sauer erzählt die Geschichte des „alternativen Salonorchesters“. Hintergrund: Krautrock bis Klassik - Fangemeinde: von französischen Punkern bis zu den Eltern von Seeed - stilistische Bandbreite: Balkan- & Arabeskes, Chanson, Valse & Musette, Cajun & Zydeco, Tessiner Volkstöne, Ambient Electronica... Ein unmöglicher Steckbrief?

Text: Stefan Franzen

 

nummer 24 . frühjahr 2004
DJ Cheb i Sabbah. Outernational
Seinen Künstlernamen hat er der algerischen Raï-Tradition entnommen, die eigene Clubreihe feiert bald den 15. Geburtstag. Nun bringt einer der dienstältesten Weltmusik-DJs sein erstes Mix-Album heraus - ein inspirierender Trip mit DJ Cheb i Sabbah.

Text: Stefan Müller

 

nummer 23 . herbst 2003
Rokia Traoré. Akustischer Seiltanz
Nach den exzellenten und mit hohem Lob dekorierten Alben „Moiuneïssa“ und „Wanita“ führt Rokia Traoré auf ihrem dritten Opus vor, dass ihre akustischen Visisonen von zeitgenössischer afrikanischer Musik noch lange nicht ausgereizt sind. Ein vergessener Griot und das Kronos Quartet helfen der starken Künstlerpersönlichkeit aus Mali dabei.

An dieser Stelle kannst Du das gesamte Gespräch mit Rokia Traoré im Wortlaut nachlesen.

Interview: Stefan Franzen

 

 

features bei jazzthing.de

 

nummer 56  : :  November 04 - Januar 05
Bantu. Orientierung Richtung Afrika
Die nigerianisch-Kölner Combo Bantu veröffentlicht ihr zweites Album seit 1998. Nach einigen Jahren, in denen sie viel Zeit in Nigeria verbracht haben und dort auch mittlerweile den vierten Hit in den Radio-Charts platzieren konnten, wenden sie sich in ihrer Arbeit wieder Deutschland zu.

Text: Max Annas

 

nummer 53  : :  April/Mai 04
Otto. Vom Manguebeat zum Post-Romantiker
Unter Etiketten wie „Sambaloco“ oder „Urban Brazil“ versuchen Plattenfirmen derzeit, progressive Musik aus Rio und São Paulo an den Hörer zu bringen. Vieles davon klingt allerdings wie eine Wiederauflage von europäischem Drum&Bass der 90er. Die wahre Brasil-Avantgarde spielt sich vielleicht im Kopf eines Mannes mit dem schlichten Namen Otto ab.

Text: Stefan Franzen

 

nummer 48  : :  Mai/Juni 03
Warsaw Village Band. Weiße Stimmen gegen Plastik-Pop
Die Folklore aus der Hohen Tatra, von Adrian Sherwood dubbig verfeinert, und die jiddische Musik aus den Shtetls von Krakau - viel mehr Weltmusikalisches drang von unserem Nachbarn im Osten bislang nicht an unser Ohr. Aus dem geographischen Herzen Polens melden sich nun sechs junge Leute, die eine neue Qualität in vergessene Klangwelten hineintragen.

Text: Stefan Franzen

 
World Music Features bei Blue Rhythm, neu: Mísia